| LTC Wangen beim Langdistanztriathlon „ Challenge Roth“
Manuela Heimerl siegt und wird Deutsche Challenge Meisterin ihrer AK, Ralf Fischer und Vera Gloger mit neuer persönlicher Bestzeit
Letzten Sonntag fand zum 29. Mal das traditionsreichste Langdistanzrennen Deutschlands statt, die „Challenge Roth“ in der Nähe von Nürnberg. Nachdem die Hawaii-Qualifikation seit 2002 nicht mehr in Roth sondern beim Ironman Frankfurt vergeben wird, stand dieses Jahr das 10-jährige Jubiläum der „Challenge Roth“, einem von mittlerweile 13 weltweiten Rennen der „Challenge Family“ an.
Manuela Heimerl, Vera Gloger und Ralf Fischer waren unter den 2900 Einzelstartern und ca. 1200 Staffelteilnehmern am Start. Mit einer Topbesetzung im Feld der Profis, versprach das Rennen einen spannenden Verlauf. Rund 200 000 Zuschauer feuerten die Sportler auf der gesamten Strecke an, darunter auch einige Wangener.
Am frühen Morgen war es bereits um die 17 Grad warm und Sonne und Wolken wechselten sich ab. Die Stimmung war schon vor dem Startschuss mit tausenden Zuschauern, die sich am Ufer und auf der Brücke über dem Main Donau-Kanal drängten, gigantisch. Musik aus den Lautsprechern und ohrenbetäubender Applaus ließ den Puls der Athleten höher schlagen und ein überdimensionales Banner an der Brücke gab allen Athleten noch mit auf den Weg „This your moment- your achievements inspire us“.
Ralf und Manu starteten gemeinsam in der ersten Startwelle mit 300 Startern um 06:30 Uhr, Vera dann 15 min später. Ralf kam gut vom Start weg und fand schnell sein Tempo. Er erreichte eine Traumzeit von 54 min. Auch Manu konnte ihre Stärke im Schwimmen ausspielen und entstieg nach einer neuen persönlichen Bestzeit von 57 min dem Wasser. Vera fand ebenfalls schnell ihren Rhythmus und konnte nach 01:12 h entspannt in die erste Wechselzone einlaufen.
Motiviert ging es nun für alle drei auf die 180km lange, in zwei
Runden geteilte Radstrecke mit zwei nennenswerten Anstiegen. Jetzt ging es darum seine eigenes Tempo auf dem Rad zu finden und die Strecke mit ca. 1200 Höhenmeter gut zu überstehen um noch Kraftreserven für den abschließenden Marathon zu haben.
Ralf machte von Beginn an viel Druck und absolvierte die 180 km Rad mit einem Schnitt von knapp 38 km/h. Somit stieg er nach nur 04:47 h vom Rad und nahm die 42,2 km Laufen in Angriff, immer noch auf gutem Kurs und mit dem Ziel die magische 9 h Marke zu unterbieten. Manu und Vera hatten sichtlich Spaß beim Radfahren und konnten ihr gewähltes Tempo konstant hoch halten. Für alle Athleten war der Solarer Berg ein absolutes Highlight. Hier tummelten sich zehntausende Zuschauer und machten nur einen schmalen Gang für uns Radler frei. Tosender Beifall und Geschrei trieb alle Athleten zu Höchstleistungen an“. Nach sehr guten 05:28 h fuhr Manu in die 2. Wechselzone in Roth ein. Vera hatte sich vorgenommen die Radstrecke in sechs Stunden zu absolvieren und lag mit ihrer Radzeit von 05:57 h gut im Plan.
Am Nachmittag machten drückende Schwüle mit um die 28 Grad das Laufen nicht gerade angenehm. Nahrungsaufnahme und Trinken waren sehr wichtig um nicht noch beim abschließenden Marathon einzubrechen. Eine Bergaufpassage am Anfang der Laufstrecke machte es nicht gerade einfach die schweren Beine vom Radfahren zu lockern.
Ralf kam bis km 15 nicht in seinen Rhythmus, danach lief es wieder etwas besser. Am Ende blieb er mit 3:19 h für den Marathon sehr knapp unter seinen Erwartungen, lief aber dennoch mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 09:05 h auf dem roten Teppich im Stadion ein. Auf dem 59. Gesamtplatz und 15. Platz in der AK verfehlte er ganz knapp die 9h Marke und konnte sichtlich zufrieden seinen Zieleinlauf genießen.
Manuela konnte den Marathon zügig anlaufen, merkte aber schnell, dass es heute nicht zur Bestzeit reichen würde. Ein Einbruch bei km 13 war schwer zu überwinden, jedoch konnte sie auf den letzten 10km nochmals das Tempo erhöhen. Mit einer sehr guten Gesamtzeit von 10:17 h lief sie in die Top 20 der Damen des Gesamtklassements. Dies bedeutete zudem den Altersklassensieg der W25 und den Deutschen Challenge Meistertitel ihrer Klasse. Zufrieden und glücklich fiel ihr Resümee aus.
Für Vera zahlte sich das stetige Training der letzten Jahre aus. Sie
musste sich beim Laufen nach eigener Aussage immer wieder bremsen, fühlte sich gut und locker und genoss die schöne Laufstrecke am Kanal entlang. Nur die letzten 10 km musste sie dann gegen den „Mann mit dem Hammer“ kämpfen. Mit einer tollen Endzeit und neuen persönlichen Bestzeit von 11:25 h lief sie nach 42,2km und 04:09 h für den Marathon überglücklich ins Stadion durch die jubelnde Menge.
Alle drei LTCler sind dankbar, dass sie eine ganz besondere Unterstützung von Familie, Freunden und ihrem Umfeld erfahren haben, die solche Leistungen erst möglich machen.
An diesem Tag stellten Andreas Raelert mit 7:41 h und Chrissie Wellington mit 8:18 h neue Weltbestzeiten über die Langdistanz auf.
Letzten Sonntag fand zum 29. Mal das traditionsreichste Langdistanzrennen Deutschlands statt, die „Challenge Roth“ in der Nähe von Nürnberg. Nachdem die Hawaii-Qualifikation seit 2002 nicht mehr in Roth sondern beim Ironman Frankfurt vergeben wird, stand dieses Jahr das 10-jährige Jubiläum der „Challenge Roth“, einem von mittlerweile 13 weltweiten Rennen der „Challenge Family“ an. Manuela Heimerl, Vera Gloger und Ralf Fischer waren unter den 2900 Einzelstartern und ca. 1200 Staffelteilnehmern am Start. Mit einer Topbesetzung im Feld der Profis, versprach das Rennen einen spannenden Verlauf. Rund 200 000 Zuschauer feuerten die Sportler auf der gesamten Strecke an, darunter auch einige Wangener.
Am frühen Morgen war es bereits um die 17 Grad warm und Sonne und Wolken wechselten sich ab. Die Stimmung war schon vor dem Startschuss mit tausenden Zuschauern, die sich am Ufer und auf der Brücke über dem Main Donau-Kanal drängten, gigantisch. Musik aus den Lautsprechern und ohrenbetäubender Applaus ließ den Puls der Athleten höher schlagen und ein überdimensionales Banner an der Brücke gab allen Athleten noch mit auf den Weg „This your moment- your achievements inspire us“.
Ralf und Manu starteten gemeinsam in der ersten Startwelle mit 300 Startern um 06:30 Uhr, Vera dann 15 min später. Ralf kam gut vom Start weg und fand schnell sein Tempo. Er erreichte eine Traumzeit von 54 min. Auch Manu konnte ihre Stärke im Schwimmen ausspielen und entstieg nach einer neuen persönlichen Bestzeit von 57 min dem Wasser. Vera fand ebenfalls schnell ihren Rhythmus und konnte nach 01:12 h entspannt in die erste Wechselzone einlaufen.
Motiviert ging es nun für alle drei auf die 180km lange, in zwei
Runden geteilte Radstrecke mit zwei nennenswerten Anstiegen. Jetzt ging es darum seine eigenes Tempo auf dem Rad zu finden und die Strecke mit ca. 1200 Höhenmeter gut zu überstehen um noch Kraftreserven für den abschließenden Marathon zu haben. Ralf machte von Beginn an viel Druck und absolvierte die 180 km Rad mit einem Schnitt von knapp 38 km/h. Somit stieg er nach nur 04:47 h vom Rad und nahm die 42,2 km Laufen in Angriff, immer noch auf gutem Kurs und mit dem Ziel die magische 9 h Marke zu unterbieten. Manu und Vera hatten sichtlich Spaß beim Radfahren und konnten ihr gewähltes Tempo konstant hoch halten. Für alle Athleten war der Solarer Berg ein absolutes Highlight. Hier tummelten sich zehntausende Zuschauer und machten nur einen schmalen Gang für uns Radler frei. Tosender Beifall und Geschrei trieb alle Athleten zu Höchstleistungen an“. Nach sehr guten 05:28 h fuhr Manu in die 2. Wechselzone in Roth ein. Vera hatte sich vorgenommen die Radstrecke in sechs Stunden zu absolvieren und lag mit ihrer Radzeit von 05:57 h gut im Plan.
Am Nachmittag machten drückende Schwüle mit um die 28 Grad das Laufen nicht gerade angenehm. Nahrungsaufnahme und Trinken waren sehr wichtig um nicht noch beim abschließenden Marathon einzubrechen. Eine Bergaufpassage am Anfang der Laufstrecke machte es nicht gerade einfach die schweren Beine vom Radfahren zu lockern.
Ralf kam bis km 15 nicht in seinen Rhythmus, danach lief es wieder etwas besser. Am Ende blieb er mit 3:19 h für den Marathon sehr knapp unter seinen Erwartungen, lief aber dennoch mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 09:05 h auf dem roten Teppich im Stadion ein. Auf dem 59. Gesamtplatz und 15. Platz in der AK verfehlte er ganz knapp die 9h Marke und konnte sichtlich zufrieden seinen Zieleinlauf genießen. Manuela konnte den Marathon zügig anlaufen, merkte aber schnell, dass es heute nicht zur Bestzeit reichen würde. Ein Einbruch bei km 13 war schwer zu überwinden, jedoch konnte sie auf den letzten 10km nochmals das Tempo erhöhen. Mit einer sehr guten Gesamtzeit von 10:17 h lief sie in die Top 20 der Damen des Gesamtklassements. Dies bedeutete zudem den Altersklassensieg der W25 und den Deutschen Challenge Meistertitel ihrer Klasse. Zufrieden und glücklich fiel ihr Resümee aus.
Für Vera zahlte sich das stetige Training der letzten Jahre aus. Sie
musste sich beim Laufen nach eigener Aussage immer wieder bremsen, fühlte sich gut und locker und genoss die schöne Laufstrecke am Kanal entlang. Nur die letzten 10 km musste sie dann gegen den „Mann mit dem Hammer“ kämpfen. Mit einer tollen Endzeit und neuen persönlichen Bestzeit von 11:25 h lief sie nach 42,2km und 04:09 h für den Marathon überglücklich ins Stadion durch die jubelnde Menge. Alle drei LTCler sind dankbar, dass sie eine ganz besondere Unterstützung von Familie, Freunden und ihrem Umfeld erfahren haben, die solche Leistungen erst möglich machen.
An diesem Tag stellten Andreas Raelert mit 7:41 h und Chrissie Wellington mit 8:18 h neue Weltbestzeiten über die Langdistanz auf.
Aktualisiert (Montag, 01. August 2011 um 07:44 Uhr)







