I Erfolgreicher 13. Platz bei Challenge Walchsee

Letzten Sonntag, 5. September fand die Premiere des Challenge Walchsee  im Kaiserwinkel über die Mitteldistanz statt. Ich hatte es als mein absolutes Saisonhighlight ausgesucht und freute mich riesig auf das Rennen. Schon am Vortag beim besichtigen der Radstrecke – natürlich nur vom Auto aus – wusste ich dass es mein Rennen sein würde. Eine landschaftlich idyllische Strecke, flache Drückerpassagen und ein paar deftige Steigungen waren die Hauptmerkmale der 90km und 900 Höhenmeter Radstrecke. Ich wusste, das dies mir liegen und sich vieles beim Radlen entscheiden würde.

 Heftiger Regen und kühle Temperaturen waren die Vorboten des Rennens, doch am Sonntagmorgen hatte der Wettergott ein einsehen und es blieb wenigstens trocken. Das Schwimmen sollte die härteste der 3 Disziplinen werden, mit 15 Grad Wassertemperatur lud der See nicht gerade zum Schwimmen ein. Aber wir waren ja nicht zum vergnügen dort, also hieß es Zähne zusammen beißen und rein ins kühle Nass. Um 07:30 Uhr startete ich in der ersten Startgruppe zusammen mit den Profis. Erstaunlicherweise fand ich schnell meinen Rhythmus und benötigte für die 1,9 km lange Schwimmstrecke nur 31:18  min., wahrscheinlich weil ich so schnell wie möglich dem eiskalten Wasser entfliehen wollte. In der Wechselzone musste ich mich aber kurz setzen, da ich Kreislaufprobleme bekam. Eine gefühlte Ewigkeit hat mein Wechsel gedauert, aber mit tauben Fingern und Füßen war es gar nicht so einfach Socken und Armlinge anzuziehen. Voller Motivation stieg ich auf mein Rad und versuchte erstmal ein wenig Aufzutauen. Schon am ersten Anstieg hatte ich 2 Frauen aufgefahren und überholte zügig. Ich fühlte mich sehr gut und genoss jeden Kilometer der Strecke. Nach 02:45 h und einem Schnitt von 33 km/h stieg ich vom Rad. Ich hatte aber schon Ermüdungserscheinungen und leichte Krämpfe – was ich sonst nicht kannte. Mein Training verlief ja dieses Jahr bedingt durch den Haus nicht optimal und so hoffte ich dennoch gut durchzukommen. Ich spürte schon am ersten Schritt der Laufstrecke dass ich schwere Beine hatte und der Halbmarathon kein Spaß werden würde. Ich dachte nur Kopf ausschalten, konzentriert laufen und gut verpflegen und nur nicht stehen bleiben. Mit einer Zeit von 01:40 h rettete ich mich als 13. Frau ins Ziel und war total zufrieden. Beim Wettkampf habe ich wieder wertvolle Erfahrung gesammelt. Mit 9 Profifrauen vor mir und als 4.beste Altersklassenathletin mit einer Zeit von 05:04 h  schließe ich diese Saison mit einem guten Gefühl ab. Ich bin inspiriert und voller Motivation für die Zukunft und die nächste Saison. Leidenschaft für so eine schöne Sportart heißt auch manchmal zu leiden um es ins Ziel zu schaffen…;-)

Viele liebe Grüße und eine tolle „Off Saison“

Eure Manu

LTC News-Flash

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